Leider, leider

war der Besuch beim HNO-Arzt nicht ganz so toll.

Denn er hat sofort festgestellt, dass Ihre Rachenmandel (umgangsprachlich auch Polypen genannt) stark vergrößert ist.

Deswegen kann das Sekret in den Ohren nicht ablaufen, die Nase läuft ständig und sie hat immer wieder Mittelohrentzündungen. Ausserdem jammert sie immer wieder, dass ihre Nase zu ist.

Und normalerweise wird ein Kind erst eine Zeit lang beobachtet bevor was gemacht wird. Aber bei Sara ist es wohl schon so ausgeprägt, dass es nicht mehr von alleine weg gehen wird und wir sie deshalb operieren lassen müssen. Und das eben relativ bald.

So kommt es, dass unsere Maus in ihrem zarten Alter bald ihre zweite OP bekommt. Einen Termin haben wir jetzt für den 7. April bekommen und das Ganze wird zum Glück ambulant gemacht und dauert nur ein paar Minuten. Ist wohl auch eine der risikoärmsten Operationen in dem Bereich überhaupt. Also versuche ich mal mir nicht so viele Sorgen darüber zu machen. Und wenn es ihr danach wirklich besser geht ist das ja auch ein großer Vorteil für sie. Zu dem Termin ist dann auch noch der Papa daheim, da er nach der Geburt ja 4 Wochen Elternzeit hat und somit werden wir das schon irgendwie auf die Reihe kriegen.

Wer genaueres über diese Rachenmandelentfernung wissen möchte, der kann beim Wiki mal unter Adenotomie nachlesen. Dort steht alles wichtige und interessante gut erklärt.

Geschützt: Ein letztes

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U7a

Letzten Mittwoch hatten wir einen Termin beim Kinderarzt zur U7a. Die soll ja mit drei Jahren gemacht werden und wir wollten sie unbedingt noch vor der Geburt von Nr. 2 machen.

Aber es war mal wieder mit Sara eine mittlere Katastrophe beim Kinderarzt. Dabei hatte vorher zuhause noch erklärt, dass sie gar nicht weinen werde und sich brav untersuchen läßt.

Und das hat sie dann sogar gemacht. Sie hat sich messen, wiegen und untersuchen lassen. Aktuell wiegt sie also 11,8 kg und ist 92,5 cm groß. Leider war der Kinderärztin das Gewicht seit dem letzen Wiegen nicht genug gestiegen und deshalb soll sie demnächst mal zum nachwiegen vorbei kommen. Mal schauen ob wir sie bis dahin etwas gemästet kriegen.

Und dann waren da noch die anderen Sachen die eine Arzthelferin mit ihr machen wollte: mit Bausteinen spielen, Papier schneiden, ein paar Fragen beantworten,… und was macht Sara da? Nichts, einfach gar nichts. Nicht mal den Mund auf. Sagt einfach keinen Ton und verweigert sich komplett. Mir als Mutter war das schon richtig peinlich, denn es waren ja schon lauter Sachen die sie gut kann und eigentlich auch gerne macht.

Auch den Sehtest hat sie verweigert und deshalb müssen wir jetzt mit ihr demnächst mal zum Augenarzt gehen.

Außerdem haben wir eine Überweisung zum HNO-Arzt bekommen da ihre Ohren ja die ganzen Zeit über immer wieder Probleme machen und sie seit Anfang des Jahres fast durchgehend Schnupfen hat. Aktuell hatte sie wieder einen Paukenerguss auf beiden Ohren.

Jetzt haben wir also für heute nachmittag einen Termin dort und sind mal gespannt was der Fachmann dazu sagt. Eventuell wurde uns schon gesagt, dass wir mit einer Polypen-OP rechnen müssten. Aber das würde man auch erst eine Zeit lang beobachten.

Auf jeden Fall macht es so mit Sara absolut keinen Spaß zum Kinderarzt zu gehen, auch wenn sie eigentlich gesund ist. Solche Auftritte von Ihr sind einfach nur nervend. Vor allem weil sie ja auf der Hin- und Rückfahrt im Auto ihren Mund ja nicht zubringt.

Kleiner Trotzkopf

Ich glaube Sara befindet sich im Moment komplett in der Trotzphase.

Es vergeht kaum ein Tag an dem sie nicht einen ihrer Anfälle bekommt. Vor allem meistens wegen irgendwelchen Nichtigkeiten. Heute war es weil sie sich einfach geweigert hatte ihre Hausschuhe anzuziehen.

Sie wollte – wenn schon – lieber die rosanen Rutschesocken. Aber ich wusste nicht wo die im Haus waren und hatte absolut keine Lust sie überall zu suchen. Und auf Fliesenboden mit schon vorhandenem Schnupfen geht es halt einfach nicht ohne. Außerdem sind wir eben der Meinung, dass nicht wir machen was Sara will, sondern Sara das zu machen hat was wir wollen.

Tja, und dann kann sie solche Phasen auch mal eine halbe Stunde lang schreiend verbringen. Und als Eltern ist es da auch sehr schwer durchzuhalten und eben nicht einfacherheitshalber schnell nachzugeben. Es sind ja nicht wirkliche Probleme die sie hat.

Ganz schlimm ist es auch beim Ausziehen wenn sie es selber machen möchte, aber halt einfach nicht macht. Oder wenn man schneller war und ihr danach einfällt sie wollte sich ja selber ausziehen. Oder, …. es gibt da einfach genug Sachen in die sie sich so richtig reinsteigern kann.

Ich hoffe mal, dass das bald mal wieder vorbei ist. Wir haben nämlich so gar keine Lust mehr darauf.

Erwischt

Wenn die Tochter samstagmorgens aufsteht und schon mal alleine runter geht und es dann sehr ruhig im Haus ist, ist das immer sehr verdächtig.

Geschützt: Wie reitet eine Prinzessin?

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Ich kann es kaum glauben

Eigentlich wollte ich ja heute abend keinen Beitrag mehr bloggen. Aber dann ist vorhin etwas passiert, das einfach noch einen Eintrag wert ist.

Sara hat es heute abend gewagt ihre Schnuller an die Schnullerfee abzugeben und hat es nun geschafft ohne Schnuller einzuschlafen.

Aber von vorne:

Es war klar, dass es langsam Zeit für sie wurde den Schnuller abzugeben.  Zumal man so langsam es auch den Zähnen ansehen konnte. Gebraucht hat sie den Schnuller hauptsächlich noch zum Schlafen und Trösten, aber seit dem Kindergarten leider auch wieder vermehrt tagsüber.

Also haben wir vor einiger Zeit ihr ein Buch von der Schnullerfee gekauft.

Sie fand die Geschichte auch sehr interessant aber auf die Frage wann denn die Schnullerfee zu ihr kommen soll antwortete sie immer nur:  „Wenn ich mal groß bin!“

Also haben wir abgewartet.

Vorhin haben wir dann die Geschichte mal wieder zusammen gelesen und ich habe sie wie schon so oft danach nach dem Zeitpunkt bei ihr gefragt. Und plötzlich erklärte sie mir, dass sie jetzt groß sei. Ich war zuerst sehr erstaunt, habe dann aber beschlossen diese Gelegenheit auszunutzen.

Ich habe eine schöne Dose für sie gesucht und wir haben zusammen alle Schnuller die im und um dem Bett verteilt waren eingesammelt. Als sie dann zu Bett ging, hat sie ohne Probleme vorher die Dose genommen und sie alleine vor die Haustür gestellt.

Das zu Bett bringen verlief dann ganz genauso wie jeden Abend. Und als es dann an das Einschlafen ging hat sie nicht einmal mehr nach ihrem Schnuller gefragt. Nur das Einschlafen selber war etwas schwierig für sie. Sie hat eine Stunde dazu gebraucht und hat in dieser Stunde ungelogen mind. 55 Minuten lang nur geredet und gesungen.

Ich musste daneben sitzen bleiben, denn das wollte ich ihr an so einem Abend natürlich nicht verwehren, aber meine Geduld wurde schon sehr auf die Probe gestellt.  Aber dann war irgendwann plötzlich Ruhe und sie war eingeschlafen.

Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt was die Nacht so bringt.

Natürlich bekommt sie morgen auch ein Geschenk von der Schnullerfee. Das hat sie sich auch schon lange ausgesucht und gewünscht. Sie möchte unbedingt das Flughafenbuch haben, wie sie darauf kommt wissen wir allerdings nicht.

Wenn alles gut klappt gehen wir also morgen zusammen los und kaufen das Buch für sie.